NiM SOFYAN
ein Begriff mit vielen Bedeutungen:
In der Musik Anatoliens etwa bezeichnet er den 2/4-Takt, in der
mitteleuropäischen World-Music ist er der Name einer
exzeptionellen Band,
wie sie nur im multikulturellen Klima
der nördlichsten
Balkanmetropole Wien entstehen konnte.
Lyrische Eleganz und unerbittlichen Drive bringt das junge
Sextett auf einen Nenner - und trifft damit genau
den Nerv der Zeit.
Mitreißende Musik des Balkans und
Vorderen Orients, garniert mit den interessantesten Ideen
auch mediterraner und westeuropäischer World-Music plus
ein paar wohl dosierte Spritzer Funk und Jazz.
Die erste rotbraune Welle balkanischen Blechgebläses ist über
Mitteleuropa hinweggeschwappt, schon kündigt sich eine
neue, allerdings leuchtend smaragdgrüne Flut von Südost
an - und Nim Sofyan surfen auf deren Wellenkamm.
Stabiles Zentrum der Band ist Gitarrist und Leadsänger Alp Bora
aus Ankara mit seiner verführerisch purpurnen
Oriental-Soul-Stimme,
die Lieder von Armenien bis Mazedonien
in die Seelen der Zuhörer zu tätowieren weiß.
Der Waldviertler Geigenlyriker Paul Dangl bringt
Erfahrungen aus dem irokeltischen Rhythm and Reel ein, Bassist Roland
Mach soliden Ethno-Fusion, ein Bläsersatz, bestehend aus dem Saxophnisten Gerald Selig und dem Trompeter Johann Öttl, würzen diese Mischung mit einer ordendlichen Prise Jazz und der steirische Jazzschlagzeuger Klaus Fürstner solide Rhytmik.
Wie reif die Zeit für die aparte
melodiöse und dennoch feurige Musik von Nim Sofyan ist,
beweist der überwältigende Erfolg des Quintetts bei
Kritikern und Publikum.
Dezember 2004 sprach eine Jury aus
namhaften Fachjournalisten und Veranstaltern im renommierten
Porgy & Bess Nim Sofyan den World Music Award zu,
unabhängig davon beehrte sie die anwesende Zuhörerschaft
auch mit dem Publikumspreis!
Seitdem sind sie ein viel
gesuchter, viel gebuchter Live-Act und werden nicht müde,
mit ihren eindringlichen Darbietungen die künstlichen
Grenzen zwischen Orient und Okzident vergessen zu lassen.
(Richard Schuberth ,Concerto, Jazzzeit)
